vonRedaktion International
MÄRZ 31, 2025
Innsbruck ist eine Stadt für Jung und Alt. Beide Generationen – die junge und die ältere – haben ähnliche soziale Bedürfnisse. Als Begegnungsorte finden sich über das gesamte Stadtgebiet verteilt elf Jugendzentren des OJA-Netzwerks (Offene Jugendarbeit) sowie 29 Treffpunkte für SeniorInnen.
Älterwerden in der Stadt gelingt in Innsbruck offenbar besonders gut: Statistisch gesehen leben in Innsbruck aktuell rund 25.000 Menschen über 65 Jahren, das sind 19,2 Prozent der Bevölkerung, im Vergleich mit anderen Städten eine große Gruppe. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt für Frauen bei 84,8 Jahren und für Männern bei 79,7 Jahren. Die heutige „Generation 65plus“ ist aktiv und zählt längst nicht mehr zum „alten Eisen“. „Das Angebot für unsere Seniorinnen und Senioren ist von Kultur über Sport und Freizeit enorm vielfältig, dennoch sind viele von Themen wie Einsamkeit und immer mehr auch von Altersarmut betroffen. In den Senioren-Treffs gibt es die Möglichkeit für Austausch und ein soziales Netzwerk“, betont die ressortzuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Elisabeth Mayr: „Bei diesen Veranstaltungen wird gelacht, getanzt, gespielt und es bedeutet für viele einen Fixpunkt im Alltag. Freundschaften und eine Gemeinschaft entstehen, die Menschen schauen aufeinander.“
Bei den insgesamt 29 Innsbrucker Treffpunkten für SeniorInnen, die von vielen unterschiedlichen Vereinen und Trägern angeboten werden, engagieren sich SeniorInnen ehrenamtlich für ihre Altersgenossen. Die Einrichtungen sind beliebte Begegnungsorte und Anlaufstellen für die ältere Generation, mit dem Ziel der Gemeinschaftsbildung und der geselligen Freizeitgestaltung in den verschiedenen Stadtteilen. Die Aktivitäten reichen von Bastelnachmittagen, Lesungen, Tanz, Gedächtnisförderung, Vorträgen, Musikabenden bis hin zu Ausflügen und sind für die TeilnehmerInnen großteils kostenlos. Die Stadt Innsbruck subventioniert diese wertvollen Angebote und fördert die Vernetzung miteinander. Die Reihe „Leben im Alter“ (LiA) der Innsbrucker Soziale Dienste GmbH (ISD) bietet interessante, maßgeschneiderte Angebote für ältere Menschen und ihre Angehörigen. Die Veranstaltungen umfassen Beratungsgespräche, SeniorInnen-Cafés oder Yoga für SeniorInnen. Kurse wie die „Computeria“ helfen, „up-to-date“ zu bleiben und an der digitalen Welt teilzuhaben.
Die zahlreichen Vereine und Initiativen, die ehrenamtlich unterschiedliche Angebote für die ältere Generation in den Stadtteilen ermöglichen, finden sich auch im Vereinsportal www.vereinsportal-innsbruck.at. Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu treffen, um gemeinsam eine gute Zeit zu haben, körperlich und geistig fit zu bleiben oder regelmäßig eine nette Gesellschaft in der Umgebung zu finden.
Quelle: Stadt Innsbruck